Allgemeine Geschäftsbedingungen
H·IMPACTFLOW · AGB
für den Verkauf digitaler Produkte über himpactflow.com · Stand: Mai 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, die zwischen Hans-Dieter Thiel, Einzelunternehmer, Gartenstr. 35, 40479 Düsseldorf (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden über digitale Produkte, Dokumente, Templates, Frameworks und Inhalte geschlossen werden, die über die Webpräsenz himpactflow.com sowie verbundene Bestellsysteme (z. B. Digistore24, CopeCart) angeboten werden.
(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Vertragsgegenstand sind digitale Inhalte (insbesondere PDF-Dokumente, Word-Vorlagen, Excel-Werkzeuge, Framework-Dokumente und Methodendokumentationen) sowie ggf. dazugehörige Aktualisierungen gemäß der jeweiligen Produktbeschreibung.
(2) Die Leistungen des Anbieters stellen ausdrücklich keine Rechts-, Steuer-, IT-Sicherheits- oder Unternehmensberatung im Einzelfall dar. Die digitalen Inhalte sind als methodische Hilfestellung zur eigenständigen Anwendung durch den Kunden konzipiert.
(3) Die maßgebliche Leistungsbeschreibung ergibt sich aus der Produktdarstellung auf der Webpräsenz oder im Bestellsystem zum Zeitpunkt der Bestellung.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Produkte auf der Webpräsenz und in verbundenen Bestellsystemen stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum) dar.
(2) Mit dem Abschluss des Bestellvorgangs (Klick auf den Bestell-Button oder gleichwertige Bestätigung) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über die im Warenkorb enthaltenen Produkte ab.
(3) Der Vertrag kommt zustande, sobald dem Kunden die Bestellbestätigung des Anbieters oder des eingesetzten Bestellsystems zugeht oder die Abschluss-/Bestätigungsseite angezeigt wird, je nachdem, was zuerst eintritt.
(4) Der Vertragstext wird vom Anbieter bzw. vom eingesetzten Bestellsystem gespeichert. Der Kunde erhält die Vertragsdaten mit der Bestellbestätigung per E-Mail.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Webpräsenz oder im Bestellsystem angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich, soweit nicht anders angegeben, einschließlich der jeweils gesetzlich geltenden Umsatzsteuer.
(2) Die Zahlung erfolgt über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsmethoden. Mit der Auswahl einer Zahlungsmethode akzeptiert der Kunde gleichzeitig deren Bedingungen.
(3) Der Kaufpreis wird mit Vertragsschluss zur Zahlung fällig. Der Anbieter ist berechtigt, die Bereitstellung digitaler Inhalte vom Eingang der vollständigen Zahlung abhängig zu machen.
(4) Eine Aufrechnung mit Forderungen des Kunden gegen den Anbieter ist ausgeschlossen, es sei denn, die Gegenforderung ist unbestritten oder rechtskräftig festgestellt. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenforderung auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 5 Bereitstellung digitaler Inhalte
(1) Die Bereitstellung der digitalen Inhalte erfolgt unverzüglich nach Vertragsschluss und Zahlungseingang in elektronischer Form (Download-Link, E-Mail-Anhang oder Mitgliederbereich).
(2) Der Kunde ist verpflichtet, die für den Empfang und die Nutzung der digitalen Inhalte erforderlichen technischen Voraussetzungen sicherzustellen (z. B. funktionierende E-Mail-Adresse, geeignete Software, Internetverbindung).
(3) Sollte ein Download-Link aus technischen Gründen nicht funktionieren oder die Datei beschädigt sein, wird der Anbieter dem Kunden auf entsprechende Mitteilung hin unverzüglich eine funktionierende Version bereitstellen.
§ 6 Widerrufsrecht und Verzicht auf Widerrufsrecht
(1) Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der separaten Widerrufsbelehrung.
(4) Für Unternehmer (§ 14 BGB) besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.
§ 7 Nutzungsrechte
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden mit Vertragsschluss und vollständiger Zahlung des Kaufpreises ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den erworbenen digitalen Inhalten ein. Die Nutzung ist auf den eigenen, nicht-öffentlichen Gebrauch beschränkt — bei Erwerb durch ein Unternehmen auf den Gebrauch innerhalb desselben Unternehmens.
(2) Eine Weitergabe, Vervielfältigung zum Zwecke der Weitergabe, öffentliche Zugänglichmachung, Veröffentlichung, Übersetzung, Bearbeitung oder kommerzielle Verwertung der digitalen Inhalte außerhalb des in Absatz 1 genannten Rahmens ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters untersagt.
(3) Insbesondere ist es dem Kunden untersagt, die digitalen Inhalte in eigenen Beratungsprodukten oder Beratungsleistungen gewerblich zu verwenden, sofern hierfür nicht eine gesonderte Lizenzvereinbarung mit dem Anbieter geschlossen wurde.
(4) Die Bezeichnungen EC Clarity™, FC PRO V4™ und FC PRO Cockpit™ sind beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragene Marken des Anbieters. Eine Verwendung dieser Marken durch den Kunden bedarf einer ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung.
(5) Bei Verstoß gegen die in dieser Klausel geregelten Nutzungsbeschränkungen behält sich der Anbieter alle gesetzlichen Ansprüche vor, insbesondere Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche.
§ 8 Mängelrechte und Gewährleistung
(1) Bei Mängeln der digitalen Inhalte stehen dem Kunden die gesetzlichen Mängelrechte zu (§§ 327d ff. BGB für Verbraucher, §§ 434 ff. BGB im Übrigen).
(2) Ein Mangel liegt insbesondere vor, wenn die digitalen Inhalte nicht der vereinbarten Beschaffenheit entsprechen oder wesentliche Funktionen nicht aufweisen, die der Kunde nach der Produktbeschreibung erwarten durfte. Kein Mangel liegt vor, wenn die digitalen Inhalte beim Kunden aufgrund einer ungeeigneten technischen Umgebung nicht ordnungsgemäß genutzt werden können, sofern der Anbieter die technischen Voraussetzungen in der Produktbeschreibung benannt hat.
(3) Bei Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Bereitstellung. Die gesetzlichen Ansprüche bei arglistig verschwiegenen Mängeln und bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleiben unberührt.
§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Anbieters oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Anbieters beruhen.
(2) Für sonstige Schäden haftet der Anbieter unbeschränkt nur, soweit diese auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Handeln des Anbieters, eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(3) Bei der schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) durch leichte Fahrlässigkeit des Anbieters, eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
(4) Im Übrigen ist eine Haftung des Anbieters ausgeschlossen.
(5) Die Haftungsbegrenzungen gelten nicht bei Ansprüchen aus dem Produkthaftungsgesetz, bei arglistig verschwiegenen Mängeln und bei Garantien, soweit diese ausdrücklich übernommen wurden.
§ 10 Updates und Versionsänderungen
(1) Soweit in der Produktbeschreibung Updates oder Versionsänderungen ausdrücklich vorgesehen sind, werden diese im dort genannten Umfang bereitgestellt.
(2) Ein darüber hinausgehender Anspruch des Kunden auf Weiterentwicklung, Aktualisierung oder Anpassung der digitalen Inhalte besteht nicht.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, die digitalen Inhalte aus berechtigtem Grund (z. B. zur Anpassung an geänderte Rechtslage, Schließung von Sicherheitslücken, Behebung von Fehlern) zu aktualisieren. Soweit dies eine wesentliche Änderung der vertraglichen Leistung darstellt, wird der Anbieter den Kunden hierüber rechtzeitig informieren.
§ 11 Datenschutz
Der Anbieter erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten des Kunden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO und des BDSG. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters, die unter himpactflow.com einsehbar ist.
§ 12 Streitbeilegung
(1) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die unter https://ec.europa.eu/consumers/odr abrufbar ist.
(2) Der Anbieter ist nach § 36 VSBG nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat haben, bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis Düsseldorf, soweit gesetzlich zulässig. Der Anbieter behält sich vor, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
(3) Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Textformerfordernisses.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame und durchführbare Regelung als vereinbart, die der wirtschaftlichen Zielsetzung der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für etwaige Lücken in diesen AGB.
H·impactflow · Hans-Dieter Thiel · Düsseldorf · Stand: Mai 2026
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